Halli, hallo, hallöchen!
Ja, ich weiß, ich hab mich schon ewig nimmer gemeldet und es tut mir auch schrecklich leid, aber mein Leben hier ist für euch wahrscheinlich schrecklich langweilig und mit sowas will ich euch ja nicht belästigen..
Mir ist dann auch mal aufgefallen, dass ich meine Blogeinträge von Weihnachten net on gestellt habe und das tut mir leid, wird gleich nach geholt..
In diesem Blogeintrag werde ich euch mal in Kurzfassung erzählen, was so in meinem Leben los war und was vielleicht doch net so langweilig war :P Sollte ich genug Zeit finden, werde ich über die ein oder andere Sache wohl noch nen eigenen Blogeintrag machen ^^
Und noch eine kleine Anmerkung für alle die es noch nicht mitbekommen haben: Ich bleiben 6 Monate länger als vorher geplant. Die Gründe dafür sind vielfältig, zum einen liebe ich diese Familie und vorallem die Kids und möchte sie nicht in andere Hände geben, denn dadurch dass ich verlängere, werde ich das erste und einzige Au-Pair bleiben. Andere Gründe sind, dass ich noch lange nicht alles von Amerika gesehen habe was ich sehen will und außerdem hab ich immer noch keinen Schimmer, was ich machen will, wenn ich wieder in Deutschland bin. Klar, vermisse ich Deutschland auch oft, vorallem meine Famile und meine Freunde und auch das Essen, aber ich denke mir, dass dies nur 18 Monate meines Lebens sind und ich den Rest meines Lebens in Deutschland verbringen kann.
Ich hätte nie gedacht, dass ich das hier so lange durchhalte und bin überrascht wie eigenständig ich hier geworden bin auch, wenn ich manchmal wünschte mein Papi oder meine Mami wären hier =)
Ich vermisse euch alle schrecklich und wir lassen definitiv die Korken knallen und vor allem das gute deutsche Bier sprudeln, wenn ich wieder da bin :D
So der
Januar:
Anfang Januar hat mich meine Freundin Sammy für 4 Tage besucht. Sammy und ich haben uns im Internet während des ganzen Familien-finden-Prozess kennen gelernt und uns richtig gut verstanden. Wie es der Zufall so will, hatte Sammy meine Familie als Familienvorschlag und hätte fast mit ihnen gematcht. Zu meinem Glück waren sie aber nur ihre zweite Wahl und sie hat sie abgelehnt. Außerdem sind wir auch noch am gleichen Tag von Düsseldorf aus Richtung Amerika geflogen und haben während der Orientation festgestellt, dass wir uns ziemlich ähnlich sind :D
Während ihres Besuchs haben wir natürlich das übliche Sightseeing gemacht und waren feiern. Da ich mich nimmer an die Einzelheiten erinnere, hier noch nen paar Fotos:
Sammy und ich auf dem Mond =)
"Der ist aber groß!" O.O
"Gib der Mama ein Küsschen! :D
Februar
Im Februar hat mich leider meine über alles geliebte Susi verlassen :( Sie hatte große Probleme mit ihrer Gastfamilie und hat sich entschieden nach Hause zu gehen. Nachdem sie sie sogar rausgeschmissen haben, hat sie noch die letzten 10 Tage bei mir gewohnt, was wir sehr genossen haben =)
Unser letztes gemeinsames Foto <3 Ich vermisse dich Süße und wir werden uns so schnell wie möglich sehen, sobald ich wieder deutschen Boden betrete :**
PS: Da war doch noch was, mir ist mal wieder ein Autofenster runtergekommen, so das ich nu zwei getapte Fenster habe -.-
März
Im März gabs zwei größere Ereignisse für mich, zum einen war St. Patrick's Day und ich bin mit Jessi und Steffie zur Parade nach DC gefahren... Da ich keinen Schimmer hab was beim St. Patrick's Day gefeiert wird und ihr wahrscheinlich auch net, hier mal das was Wikipedia dazu sagt:
"
Der St. Patrick’s Day (irisch Lá Fhéile Pádraig) ist der am 17. März begangene Gedenktagzu Ehren des am 17. März 461 oder 493 gestorbenen irischen Nationalheiligen Patrick. Er gilt als der erste christliche Missionar in Irland."
Die Parade an sich war sehr schön, leider habe ich weder verstanden warum Bolivianische Volkstänzer dran teilnehmen noch die ganzen getunten Autos :D
Jessi und ich =)
Das andere Event war das Hockeyspiel der Washington Capitals gegen die Minnesota Wilds..
Dank einem Groupon besitze ich jetzt auch ein Capitals-Shirt, einen Bobblehead und ein Handtuch :D Seit diesem Tag bin ich großer Eishockey-Fan und dank Julia hab ich sogar Ahnung von den Regeln. Denn wie der Zufall so will, war ich mit Julia da und deren Vater ist/war professioneller Eishockey-Spieler =)
Leider ist die Stimmung in der Halle überhaupt mit Deutschland zu vergleichen, denn außer ab und zu kommender Schlachtrufe ist es die meiste Zeit relativ leise...